Die Rose, die unterschätzte Schönheit

Die wohlduftende Schönheit ist als Königin der Blumen bekannt, aber kaum jemand kennt sie auch als Heilpflanze, dabei ist sie ein medizinisches Multitalent. Schon der Duft der Rose vermag, unsere Stimmung aufzuhellen. In der chinesischen Medizin und im indischen Ayurveda spielt die Rose seit jeher eine entscheidende Rolle.

Ätherisches Rosenöl beispielsweise wirkt beruhigend und ausgleichend. So genügt es einen Tropfen Rosenöl in der Herzgegend zu verreiben um starkes Herzklopfen zu beruhigen oder Angst zu mildern. Dabei solltet ihr allerdings darauf achten Öl aus ungespritzten Bio-Rosen zu verwenden. Der Duft von Rosenöl wirkt harmonisierend und stärkend bei Depressionen, Stress und Angst. Auch wirkt die Rose sich positiv auf den Hormonhaushalt in den Wechseljahren aus.

Da Rosenöl keimtötend und wundheilend wirkt, ist es wunderbar zur äußeren Anwendung geeignet. Mit Wasser oder einem Trägeröl vermischt kann es Entzündungen lindern, auf Insektenstichen oder Wunden dient es zur besseren Heilung.

Bei Magenproblemen oder Menstruationsbeschwerden wirkt Rosentee krampflindernd, zudem beruhigt er die Nerven.

Bei geschwollenen Augen helfen Kompressen mit frischen Rosenblättern. Einfach die Rosenkompressen für zehn Minuten auf die Augen legen und entspannen.

Entzündungen im Mund- und Rachenraum können durch Spülungen mit Rosentee gelindert werden.

Zu verdanken hat die Rose ihre heilende Wirkung  Stoffen wie Anthocyane, die sogar bei Krebs helfen sollen, Gerbstoffen, Geraniol, Phenylethylalkohol, Eugenol und den Vitaminen A, B, C, E. Die Früchte der Hundsrose, Hagebutten enthalten sogar bis zu 60-mal mehr Vitamin C als Zitrusfrüchte.

Also höchste Zeit die Rose nicht nur ihrer Schönheit und ihres betörenden Duftes wegen zu lieben, sondern sie gezielt für unsere Gesundheit zu nutzen.

Natürlich haben wir noch Rezepte für euch, mit denen ihr euch die Heilkraft der Rose optimal zu Nutze machen könnt.

Rosen-Badesalz:

Frische, bzw. getrocknete Rosenblätter zu gleichen Teilen mit Meersalz in der Küchenmaschine zerkleinern und mixen. Abfüllen und etwa eine Stunde ruhen lassen. Für ein Vollbad, etwa 2-3 El des Rosen-Badesalzes zum einlaufenden Badewasser geben und als Emulgator etwa zehn El Sahne zugeben. Das Bad wirkt entkrampfend und entspannend und empfielt sich besonders bei Menstruationsbeschwerden.Wenn ihr Schwebstoffe im Badewasser nicht so sehr mögt oder Sauerei in der Wanne nach dem Baden, dann macht euch doch einfach Badesäckechen, wie wir es hier schon einmal gezeigt haben.

Rosenwasser-Gesichtsmaske:

3 El Rosenwasser, 6 frische Rosenlätter (für ca. fünf Minuten in Wasser quellen lassen, danach mit dem Mörser zerreiben), 2 El Quark und 1 El flüssigen Honig verrühren und die entstandene Paste für zehn Minuten auf das Gesicht geben. Danach mit warmen Wasser abwaschen.

Wir wünschen euch eine harmonische, nach Rosen duftende Zeit!

 

 

 

ChriSanThemen

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