Aloha aus Hawaii – Poke Bowl

Heute gibt es ganz trendy für euch einen Poke- Bowl! Einen was? – Pokemon? Nein, aber als erstes sorgte der Name hier für grosses Gelächter. Für alle, die wie ich Sushi lieben, ist das aus Hawaii stammende Gericht Ahi Poke eine echt Offenbarung. Man könnte es auch als offene Sushi-Rolle, Sashimi auf Reis oder als Sushi-Bowl beschreiben.

Ahi heißt auf Hawaiianisch Gelbflossen-Thunfisch. Das Verb „poke“ wird mit geschnitten oder gestückelt übersetzt. Und genau das ist die Hauptzutat der Poke-Bowls: in Stücke geschnittener Fisch und nichts anderes. Für die Poke Bowls wird roher Fisch, meist Gelbflossen-Thunfisch, Lachs, Shrimps oder Muscheln mit einer Sauce vermengt. Scharfe Mayonnaisen und japanisch-inspirierte Saucen sind besonders beliebt. Die marinierten Fischstücke werden anschließend auf Reis serviert.

Eine wichtige Rolle spielt die Vielzahl an verschiedenen Toppings. Beliebte Ergänzungen sind Avocado, Frischkäse, eingelegter Ingwer, Daikon-Kresse, Sesam, Noribätter, Frühlingszwiebel-Ringe, knupsprig geröstete Schalotten und knuspriger Knoblauch sowie Koriandergrün. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Man kann das Ganze auch mit geräuchertem Tofu machen – für alle die keinen Fisch mögen.

Unseren heutigen Bowl habe ich mit Lachs zubereitet, da es der einzige Fisch war, den ich in Bioqualität bekommen habe.

Poke-Bowl mit Lachs:

ca. 2 Portionen
  • 150g Reis/Sushireis
  • 150g Lachsfilet (Sushi-Qualität!)
  • Avocados (geschält, entkernt, gewürfelt)
  • 30 g Algen getrocknet
  • 1 EL Gari (eingelegter Ingwer)
  • Sesam (schwarz und weiß, zum Bestreuen)
  • Zwiebelringe aus einer gerösteten roten Zwiebel
  • 2 Karotten mit dem Spiralschneider geschnitten
  • 1/2 gestiftelte Gurke
  • 1 Mango gewürfelt
  • Koriander

Für die Marinade:

  • 2 EL Sojasauce
  • 1/2 TL Ingwer (gerieben)
  • 1 TL Sesamöl (geröstet)

Sauce:

  • 1 EL Tahin
  •  1 ELSauerrahm
  • Chilisauce oder Srirachasauce nach Gusto
  • Limettensaft
  • Salz

 

Zubereitung:

Für den Poke Bowl zunächst das Lachsfilet trockentupfen. In dicke Würfel schneiden (ca. 1 x 1 cm) und bis zur weiteren Verarbeitung kaltstellen. Für die Marinade alle Zutaten gründlich verrühren, mit den Lachswürfeln vermengen und für ca. 15 Minuten im Kühlschrank marinieren lassen.

Den Reis in Schüsseln füllen, Lachs, Avocadowürfeln, Karotten, Algen, Mangowürfel, Gurke und Gari darauf verteilen. Die Zwiebelringe darüberstreuen, mit der Sauce beträufeln und mit geschnittenem Koriander und Sesam garnieren.

Einen Teil des Fisches habe ich kurz auf eine Seite scharf angebraten –  auch sehr fein und eine super Alternative für alle die keinen rohen Fisch mögen.

Uns hat der Bowl auch sehr gut mit einer Vollkornreismischung mit Wildreis geschmeckt. Hier kann man einfach mit allem super variieren und jeder kann sich seinen Bowl nach eigenem Gusto zusammenstellen. So was liebe ich total!

Hoffe ihr werdet genauso begeistert sein, von den tollen Aromen und den vielfältigen Geschmacksrichtungen und Texturen.

Aloha ihr Lieben! Geniesst das Wochenende!

 

 

ChriSanThemen

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