Yamswurzel die heilende Knolle

Eigentlich geht es mir gut oder halt da war doch was. In letzter Zeit war ich öfter aus heiterem Himmel super emotional oder todtraurig. Das seit längerer Zeit alle meine Wehwehchen von meinen Freundinnen mit den Wechseljahren in Verbindung gebracht wurden, nervte mich. Denn mir wird einfach schon immer zu warm, wenn ich zuviel esse oder trinke. Ebenso kenne ich meine melancholischen Stimmungen seit der Pubertät. Aber jetzt war irgendetwas anders. Zufällig war ich bei meiner Ostheopathin als ich plötzlich in Tränen ausbrach. Lächelnd fragte sie mich: „Kennst du eigentlich die Yamswurzel? Ich denke sie könnte dir gut bei deinen Vormenopausenartigen Tränenausbrüchen helfen.“

Da war es wieder- das Wort Menopause – diesmal war ich aber dankbar für ihren Tipp und ich lies mir von ihr eine Creme verschreiben, in der die Yamswurzel in spagyrischer Form enthalten ist ( Spagyrik ist übrigens ein uraltes, ganzheitliches Naturheilverfahren). Aber was ist eigentlich eine Yamswurzel?

Eine Pflanze mit langer Tradition:

Die medizinische Yams-Wurzel (Dioscorea villosa) wird in Mexiko, aber auch in anderen tropischen und subtropischen Weltgegenden seit alters her zur Regulierung des weiblichen Zyklus, zur Geburtserleichterung, ja sogar zur Verhütung verwendet. Neuerdings ist sie wieder in Mode gekommen, wird als Frauen-Allheilmittel, als Anti-Aging-Droge gepriesen und entsprechend teuer gehandelt. Gut zu wissen das sie sich von der Yams-Wurzel (Dioscorea batatas) unterscheidet, die man im Asia-Laden kaufen kann und als Grundnahrungsmittel in Afrika und Mittelamerika weit verbreitet ist. Diese enthält Diosgenin nur in geringen, pharmakologisch unbedeutenden Mengen.

Wie wirkt die Yams-Wurzel?

Wie ich mich entwischen schlau gemacht habe, ist der Hauptwirkstoff das Diosgenin, dass dem natürlicherweise von den Eierstöcken produzierten Progesteron (Gelbkörperhormon) sehr ähnlich ist. Manche Autoren behaupten, der Körper könne aus Diosgenin Progesteron produzieren, andere widersprechen. Unbestritten wirkt die Wurzel, der „Wild Yam“, wie sie auch genannt wird, progesteronartig – wie auch immer.

Das Progesteron ist für den weiblichen Körper unentbehrlich. Es ist ein Gegenspieler vom Östrogen und für die Fruchtbarkeit der Frau essentiell. Das Progesteron bereitet den weiblichen Körper auf eine Schwangerschaft vor und schützt diesen vor einer Östrogendominanz.

Ein Überschuss an Östrogen bzw. ein Mangel an Progesteron kann zu unangenehmen Symptomen wie Stimmungsschwankungen, Depressivität, Wassereinlagerungen, trockene Haut und Haare, Kreislaufstörungen und zur verringerten Libido führen. Mit Hilfe der Yamswurzel kann ein Ausgleich zwischen den Hormonen Progesteron und Östrogen geschaffen werden und folglich Beschwerden sowie das erhöhte Risiko für Brustkrebs verringert werden.

Östrogendominanz:

Spannend ist auch, dass wir alle, Frauen und auch Männer, meist unter einem Östrogenüberschuß und einem relativem Progesteronmangel leiden. Zurückzuführen ist das auf die östrogenwirksamen Umweltgifte in Pestiziden, Insektiziden und Kunststoffen, sowie der Einsatz des Östrogens in der Fleischmast. Auch die Belastung des Grundwasser durch die weite Verbreitung der Pille ist hier mit verantwortlich. Durch biologische Ernährung und die Einschränkung des Fleischkonsums kann ein Teil der Belastung vermindert werden. Auch die Anregung der Leberfunktion durch Naturheilmittel kann einen gewissen Ausgleich schaffen.

Heilwirkung:

Progesteronähnliche Wirkung, hormoneller Ausgleich auch in den Wechseljahren, harntreibend, krampflösend auf jede Art von Muskulatur, entzündungshemmend, antirheumatisch

Anwendung:

Progesteronmangel bzw. Östrogendominanz mit allen Folgen wie PMS, Eierstockzysten, Myome etc., Wechseljahresbeschwerden mit Symtomen der Östrogendominanz, Osteoporoseprophylaxe, Menstruationsbeschwerden

Zubereitung:

Innerlich als Tinktur oder Fluidextract, getrocknete und pulverisierte Wurzel in Kapselform, äußerlich als Gel, Vaginalgel oder Creme.

Seitdem ich mich damit beschäftige, kristallisiert sich die Yamswurzel immer mehr als Superknolle mit einzigartigen Wirkstoffen heraus. Die Yamswurzel hat Einfluss auf die Hormonproduktion und hilft erfolgreich gegen Wechseljahrsbeschwerden. So, das hört sich doch alles super spannend an.

Seitdem creme ich noch lieber, zweimal täglich die Stellen mit feiner Haut und Fettpölsterchen. Gar kein Problem! -lach- Der Rest kann auch im Gesicht und auf dem Dekolleté verteilt werden, da die Creme super pflegend ist und zudem echt lecker riecht.

Ja und jetzt haltet euch fest- sie wirkt bei mir die Superwurzel! Nach ca. 1 Monat zeigte sich ihre Wirkung. Auf einmal fühlte ich mich psychisch stabiler und meine Laune ist seit dem echt super. Hab sogar das Gefühl, das mein Mann und ich einen zweiten Frühling erleben.

Dieser Beitrag ist nicht gesponsert, sondern meine subjektive Meinung. Sprecht mit eurem Heilpraktiker oder Arzt, ob das was für euch ist. Bestellen könnt ihr die Creme hier. Ach und übrigens die wirkt auch bei Männern. Alles Liebe!

Eure Chrisanthemen

 

 

 

ChriSanThemen

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