Granatapfel, die Powerfrucht

Der Granatapfel wird schon seit jeher bei verschiedenen Krankheiten eingesetzt. Seine positiven Auswirkungen auf unsere Gesundheit wurden in zahlreichen Studien belegt.

Granatäpfel enthalten sehr viel Vitamin C, Eisen, Calcium, Kalium, Flavonoide, Polyphenole und Antioxidantien. Mit nur einem Glas Granatapfelsaft bekommt der Körper etwa viermal soviel Antioxidantien wie beispielsweise mit einer Tasse grünem Tee.

Er hat eine vorbeugende Wirkung gegen Krebs, Arteriosklerose, Alzheimer und Lebererkrankungen. Außerdem lindert Granatapfel Wechseljahrsbeschwerden, rheumatische Erkrankungen, Parodontose, Magengeschwüre und Potenzprobleme. Granatapfel mindert Fettstoffwechselerkrankungen und wirkt somit gegen Übergewicht, er schützt vor Umweltschäden, senkt den Blutdruck, verlangsamt den Alterungsprozeß und unterstützt den Zuckerstoffwechsel.

Granatapfelkerne können in Salaten, in orientalischen Gerichten und in Süßspeisen verwendet oder pur genossen werden. Wer mehr möchte macht sich einen Tee aus der Schale oder bereitet Saft aus den Kernen.

Um Saft aus  der Frucht zu gewinnen muss man den Granatapfel mit ausreichend Druck mit der Hand auf der Tischplatte hin und her rollen bis dieser sich ganz weich anfühlt. Beim Rollen zerplatzen die Kerne (das kann man auch hören) und geben ihren Saft frei. Nun mit einem Messer ein Loch in den Granatapfel bohren und den Saft mit etwas Druck auspressen. Vorsicht, der Saft macht fiese Flecken! Granatapfelsaft sollte nicht mit Milchprodukten eingenommen erden, da dies die gesundheitlich Wirkung einschränkt.

Granatapfeltee wiederum wird aus der Schale gewonnen. Hierfür die Schale in Stücke brechen und bei 50 °C im Backofen trocknen lassen. Zwei El Schalen pro großer Tasse, in kaltes Wasser geben und aufkochen. Wer mag gibt noch ein paar Kerne und Fruchtfleisch dazu. Sobald es kocht vom Herd nehmen und 10 Minuten ziehen lassen. Danach abseihen und genießen.

Öffnen lässt sich der Granatapfel am besten unter Wasser. Also Wasser in eine Schüssel füllen und nun den Apfel öffnen. So wird verhindert, dass er überall seine sehr farbintensiven und nachhaltigen Spuren hinterläßt.

 

ChriSanThemen

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