Geliebte Petersilie

Vor kurzem gestand mir Sandra das sie Petersilie soooo sehr liebt, daß sie sie bundweise essen könnte. Das fand ich etwas seltsam – musste aber sofort recherchieren, was Petersilie alles kann:

In erster Linie ist Petersilie eine Wohltat für unsere Nieren. Dieses wichtige Organ ist Teil des körpereigenen Entgiftungssystems, daß uns vor schädlichen Substanzen und Schmutz schützt und befreit. Es befindet sich an der Rückseite der Bauchhöhle, reinigt das Blut und spült alles, was nicht in den Blutstrom gehört, über den Urin heraus.

Die Nieren helfen, den Blutdruck zu regulieren, signalisieren bei Sauerstoffmangel dem Knochenmark, dass mehr rote Blutkörperchen gebildet werden sollen und regeln den pH-Werte des Körpers, indem sie überschüssige Säuren neutralisieren.

Petersilie gehört zu den besten Lebensmitteln, um über die Nieren zu entgiften. Die Verbindungen Apiol und Myristicin darin helfen, überschüssiges Wasser als Urin aus dem Körper zu transportieren – wodurch Bakterien und Keime besser ausgespült werden und der Stoffwechsel entlastet wird.

Petersilie stärkt das Immunsystem, bringt wichtige Vitamine und Mineralstoffe mit und unterstützt die Verdauung. Die entzündungshemmenden Eigenschaften der Petersilie helfen gegen schmerzhafte und geschwollene Gelenke und lindern Muskelschmerzen und Verspannungen.

Und sie ist das bekannteste Küchengewürz überhaupt. Ihr würziger Geschmack gibt selbst fadestem Diätessen Pepp. Und kein Kraut ist vitamin- und mineralstoffhaltiger. Beim Kauen des frischer Petersilie entwickelt sich ein frischer Geschmack im Mund, der sogar Knoblauchgeruch vertreiben kann.

So, das kann sie also die tolle Petersilie! Ich hoffe ich hab jetzt nicht Sandras Geheimnis verraten.

Dafür gibt es von uns noch ein gesundes Petersilietee-Rezept:

Petersilientee:

1 Handvoll frische Petersilie / 2 Tassen Wasser / den frisch gepressten Saft einer halben Zitrone

Zubereitung:

Petersilie gründlich waschen und in grobe Stücke hacken. Dann Petersilie in einen kleinen Topf geben, den Topf mit Wasser füllen und kurz zum Kochen bringen. Hitze reduzieren und weitere 10 Minuten köcheln, danach die Mischung abkühlen lassen und die Petersilie absieben. Frisch gepressten Zitronensaft dazugeben.

Man kann den Tee am Vorabend zubereiten, denn am besten trinkt man ihn morgens auf nüchternen Magen. Pro Tag reicht ein Glas. Den Rest im Kühlschrank aufbewahren.

Der Tee sollte nicht in der Schwangerschaft getrunken werden, weil er wehenfördernd wirkt. Auch bei Nierensteinen sollte man Rücksprache mit seinem Arzt oder Heilpraktiker halten.

Prost ihr Lieben!

 

ChriSanThemen

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